• Sehschule

    Richtig sehen lernen

     

    Die ausgebildete Orthoptistin Susan Martens arbeitet in der Sehschule eng mit den beiden Augenärzten Dr. Werner Jerke und Dr. Wolfgang Wiemer zusammen. Hier, in dieser augenärztlichen Fachabteilung, werden Augenbewegungsstörungen (z. B. Schielen und Augenzittern), Sehschwächen und alle damit zusammenhängenden Krankheitsbilder behandelt. Die Sehschule trägt heute ihren Namen nur noch bedingt zu Recht, weil durch Früherkennung und neue Therapieverfahren die aufwendige Schulungsbehandlung - früher die Haupttätigkeit der Orthoptistin - häufig vermieden werden kann. Sowohl Kinder als auch Erwachsene, die ein Schielen oder Augenfehlstellungen haben, kommen in die Sehschule. Auch schon bei Kindern ab 6 Monaten ermöglicht heute ein neues Verfahren eine Messung von Sehfehlern. Dies ist ein sehr wichtiger Zeitpunkt, um gröbere Sehfehler rechtzeitig zu behandeln und der Entwicklung einer Sehschwäche vorzubeugen. Die Auswertung der orthoptistischen Untersuchung übernimmt der Augenarzt. - Im Laufe des weiteren Wachstums des Kindes ist dann eine Kohärenzmessung in Zykloplegie, d. h. mit Tropfen einmal jährlich erforderlich. Vor allem bei familiär mit starken Sehfehlern vorbelasteten Kindern gelingt mit dieser

     

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    neuen Methode deutlich eher die Erkennung einer Behandlungs-bedürftigkeit als früher.

    Viele Augenfehler können mit einer frühen Diagnose therapiert werden und lassen sich erfolgreich mindern. Die meisten Erkrankungen aber sind im Frühstadium nicht auffällig und können deshalb in der augenärztlichen Facharztpraxis erkannt werden.

    Wenn in Ihrer Familie Sehfehler bekannt sind, ist es ratsam, vorsorglich mit Ihrem Kind einen Augenarzt aufzusuchen - auch dann, wenn Sie an Ihrem Kind noch keine Auffälligkeiten bemerken. Wir empfehlen eine Untersuchung vor Vollendung des 2. Lebensjahres.

    Hier ein Überblick der häufigsten Augenerkrankungen bei Kindern:

    •  Schielen
    •  Mikrostrabismus
    •  Kurz- und Weitsichtigkeit
    •  Hornhaut-Verkrümmung